Fachhochschule Flensburg :: University of Applied Sciences Flensburg

Wind Energy Technology Institute

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Regelbares Schwungrad im Triebstrang einer Windenergieanlage zur Unterstützung der Netzfrequenzregelung

 

Inhalt:

Eine wichtige Voraussetzung für die Frequenzregelung ist die Systemträgheit im Netz. Diese wird momentan durch die rotierenden Massen direkt mit dem Netz gekoppelter Maschinen, vor allem der Synchrongeneratoren konventioneller Kraftwerke, bereitgestellt. Bei einem Ungleichgewicht von erzeugter Leistung zu verbrauchter Leistung werden die synchron mit dem Netz rotierenden Massen beschleunigt oder abgebremst. Die in den rotierenden Massen gespeicherte kinetische Energie wird in elektrische Energie umgewandelt.

Um auch in Zukunft die Stabilität des Netzes zu gewährleisten, müssen erneuerbare Energien, und vor allem die effiziente Windenergie, in der Lage sein zur Systemträgheit des Stromnetzes beizutragen.

Ziel des Dissertationsvorhabens ist die Erforschung und Entwicklung eines Schwungradspeichers im Rotor einer Windenergieanlage. Dabei geht es darum, dass die Windenergieanlage Frequenzschwankungen im Netz abmildern kann. Mithilfe des Schwungradspeichers könnte eine notwendige Systemträgheit gewährleistet werden, was den regelbaren Kraftwerken genügend Zeit verschafft, um auf das entstandene Ungleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch zu reagieren. Gleichzeitig wird dieses System eingesetzt werden können, um das Schwingungsverhalten der Windenergieanlage positiv zu  beeinflussen, wodurch die mechanischen Lasten reduziert werden.

Laufzeit:

01. Juni 2015 – 31. Mai 2018

Fördergeldgeber:

Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH), Förderprogramm „Promotionsstipendium“ (http://www.eksh.org/)

 

Ansprechpartner:

Projektleiter: Prof. Dr. Clemens Jauch

Projektmitarbeiter: Sebastian Hippel