Fachhochschule Flensburg :: University of Applied Sciences Flensburg

Wind Energy Technology Institute

Kanzleistrasse 91-93
D-24943 Flensburg
Germany

Telefon: +49 (0)461 805 1241
Telefax: +49 (0)461 805 1300

URI: http://weti.fh-flensburg.de/
URI: http://www.fh-flensburg.de/

Maritim.
Modern.
Praxisnah!

Foto vom Campus der Hochschule
 
Stifter des Instituts
 
 
 
 
 
 
 
WINDKRAFT MADE IN SCHLESWIG-HOLSTEIN

21.12.15 | Kategorie: Pressestelle | Autor: Pressestelle

Projekt Optimus150: Studenten der FH Flensburg entwickeln eine neue Onshore-Anlage – Präsentation am 2. Februar 2016

Wenn ein internationales Studententeam nach erfolgreichen Lösungen sucht, kann ein einzigartiges Konzept dabei herauskommen. Ein Beispiel ist das Projekt Optimus150 des Instituts für Windenergietechnik (WETI) an der Fachhochschule Flensburg. Dort entwickeln Studierende des dritten Semesters gemeinsam mit ihren Professoren eine auf das europäische Binnenland zugeschnittene Windkraftanlage (WKA) mit dem derzeit größten Rotordurchmesser ihrer Leistungsklasse – sie könnte künftig in küstenfernen und windarmen Regionen neue Maßstäbe in Sachen Onshore setzen. 

Am Dienstag, 2. Februar 2016, um 10 Uhr, im WETI
(Versatel-Gebäude), Raum V1.12, Nordstraße 2, 24943 Flensburg

stellen die beteiligten Studenten und ihre Professoren der interessierten Öffentlichkeit, Pressevertretern und Zulieferern den Projektumfang und das Pre-Design der neuen Anlage vor - eine spannende Präsentation, zu der wir Sie herzlich einladen möchten.

„Zurzeit stehen viele WKAs in Küstenregionen oder in windreichen Gebieten wie Schleswig Holstein. Ein weiterer Trend ist der Offshore-Bereich. Wir gehen genau in die andere Richtung und haben eine WKA speziell für niedrige Windgeschwindigkeiten im Binnenland entwickelt. Die Effizienz der Anlage macht ihren Einsatz für Investoren in Schwachwindgebieten vom Kosten-Nutzen-Faktor her sehr interessant“, fasst Markus Starr einige Eckpunkte zusammen. Drei Monate lang habe man mit einem sehr motivierten Team aus 24 Masterstudenten auf Hochtouren an diesem Projekt gearbeitet und sei sicher, mit der Entwicklung technisch einen großen Schritt in Richtung Zukunft gemacht zu haben. Die Windkraftanlage werde im Rahmen von Semesterkursen und Masterprojekten bis zur für etwa 2017 angestrebten Umsetzungsreife weiterentwickelt.

Optimus150 im Überblick

Ziel ist es, Studenten des Masterstudienganges Wind Engineering die Möglichkeit zu geben, praktische Erfahrungen im Bereich hochmoderner Technologien zu sammeln. Bislang war dies parallel zum Studium nur in Verbindung mit der Teilnahme am internationalen Windenergiewettbewerb für Kleinwindanlagen möglich. Mit Optimus150 ist die Projektarbeit jetzt in den Lehrplan des dritten Semesters integriert worden. „Dadurch erreichen wir enorme Lernkurven in den Bereichen Projektmanagement, technische Auslegung sowie in der Kommunikation mit Zulieferern, außerdem wird die Teamfähigkeit im internationalen Umfeld auf natürliche Weise trainiert“, macht Prof. Peter Quell deutlich. Die Möglichkeit, sich solche Erfahrungswerte bereits während des Studiums aneignen zu können, sei wichtig für den Übergang ins Berufsleben. Das Konzept des Masterstudienganges Wind Engineering an der FH Flensburg, der von der FH Kiel unterstützt wird, unterscheide sich damit auch von dem anderer Hochschulen.

OPTIMIERUNG VON WINDENERGIEANLAGEN – EIN BERICHT ZUR RINGVORLESUNG AM 14. DEZEMBER 2015

17.12.15 | Autor: WETI

Am Montag, den 14.12.2015, fand die letzte Ringvorlesung „Windenergie“ in diesem Semester statt und fasste das ganze Thema Windkraft und das Entwicklungspotenzial ein wenig zusammen.

Als Referent war Prof. Dr. Uwe Ritschel zu Gast. Er hat an der Universität Rostock eine durch das Unternehmen Nordex gestiftete Professur für Windenergietechnik inne. Mit seinem Vortrag ging Prof. Ritschel nicht nur auf die Zukunftspläne an der Hochschule und dem Lehrstuhl ein, sondern auch auf sein Unternehmen „Windrad“, welches er als Geschäftsführer leitet. Das Unternehmen ist seit einigen Jahren auch zuständig für die Zertifizeirung von Anlagen und betreut Aufträge in ganz Europa und Westasien, insbesondere China. Einige Projekte wurden vorgestellt, welche sich hauptsächlich mit der Entwicklung, Vermessung, Berechnung und auch Simulation von Windkraftanlagen beschäftigen.

Neben diesem umfangreichen Thema war zum Ende des Vortrages kaum mehr Zeit um den letzten Punkt zur Simulation der Anlagen tiefgehend vorzustellen. Trotzdem war der Einblick in diesen Bereich sehr spannend. Die Entwicklung von Simulationsprogrammen erleichtert besonders die Fehlerbehebung und ermöglicht die vorzeitige genaue Berechnung aller Probleme, die im Betrieb einer Windenergieanlage auftreten können. Nebenbei können viele Optimierungsmöglichkeiten genau kalkuliert und ausprobiert werden. So sind Simulationsprogramme zu einem nicht ersetzbaren Werkzeug geworden.

Mit den umfangreichen und vielseitigen Themen dieser letzten Veranstaltung kann nun die Winterpause begonnen werden.

Wer sich noch gerne weiter informieren oder etwas nachlesen möchte, findet die Präsentation der Veranstaltung unter diesem Link.

AUSGEZEICHNETER EINSATZ FÜR DIE ENERGIEWENDE

11.12.15 | Kategorie: Pressestelle | Autor: Pressestelle

Eine Master-Arbeit – zwei Auszeichnungen. Florian Roscheck, Absolvent der Fachhochschule Flensburg, hat eine Technik entwickelt, um besonders hohe Türme für Windkraftanlagen zu bauen. Dafür hat er zwei Preise erhalten.

Da in der Höhe mehr Wind weht, streben auch Windkraftanlagen immer stärker gen Himmel. Das Problem: „Die hohen Türme für die Anlagen haben einen so großen Turmfußdurchmesser, dass sie nicht unter die Brücken passen, unter denen sie zur Baustelle transportiert werden“, erklärt Florian Roscheck, der an der Fachhochschule Flensburg Wind Engineering studiert hat. „Turmhersteller passen dann den Durchmesser an die Brückenhöhe an, auf Kosten einer teuren Erhöhung der Wandstärke der Türme“, hat Roscheck beobachtet.

In seiner Master-Arbeit „Design and Implementation of a Welding Robot Control System for Spiral Welded Wind Turbine Towers Using Six Sigma Methods“, die Roscheck in Kooperation mit dem US-amerikanischen Unternehmen Keystone Tower Systems geschrieben hat, entwickelte der 27-Jährige ein Steuer- und Regelungssystem für einen Schweißroboter, der neuartige, spiralgeschweißte Türme für Windturbinen schweißt. Spiralgeschweißte Türme bilden eine solide Basis, um die Kosten für Windturbinentürme und damit auch die Stromgestehungskosten nachhaltig zu senken. Denn die Idee, die das Unternehmen verfolgt ist es, die Türme auf der Baustelle zu fertigen. „Durch die Fertigung auf der Baustelle werden die Zusatzkosten der Anpassung der Durchmesser gespart. Das von mir entwickelte Steuer- und Regelungssystem leistet einen wichtigen Beitrag zur Fertigung der Türme“, erklärt Roscheck. Keystone Tower Systems hat 2015 bereits den weltweit ersten spiralgeschweißten Turm in Massachusetts errichtet. Roscheck arbeitet übrigens inzwischen fest für das Unternehmen.

So reiste Roscheck aus den USA an, um den Preis für die „Studentenarbeit des Jahres“, den das Cluster für Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) zum vierten Mal für den besonderen Einsatz für die Energiewende vergab, in Empfang zu nehmen. „Der Preis ist für mich Anlass, die Weiterentwicklung der erneuerbaren Energien nicht nur in Deutschland, sondern auch international weiterzuentwickeln“, sagte Roscheck bei der Verleihung. Fast zeitgleich wurde Florian Roscheck beim Fachbereichstag Maschinenbau der Fachhochschulen der Bundesrepublik Deutschland für seine Arbeit als beste Masterarbeit von Hochschulen für angewandte Wissenschaften geehrt. 

„Über die Auszeichnungen freue ich mich riesig und bin für diese sehr dankbar. Sie sind für mich eine Aufforderung die Weiterentwicklung der erneuerbaren Energien und insbesondere der Windkraft mit maschinenbaulichen Mitteln in Deutschland und weltweit aktiv anzugehen“, sagt Roscheck.

INTEGRATION DER ERNEUERBAREN ENERGIEN – EIN BERICHT ZUR RINGVORLESUNG AM 07. DEZEMBER 2015

10.12.15 | Autor: WETI

Zur Ringvorlesung am 7. Dezember 2015 wurde der Hörsaal Ort für eine politische Dikussion, an der das Auditorium mit viel Energie teilnahm.

Staatsekretärin Dr. Ingrid Nestle des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein war zu Gast und hielt einen Vortrag zur Energiewende und den politischen Rahmenbedingungen.

Insbesondere ging sie auf die Zukunftspläne für das nördlichste Bundesland ein. Vieles zum Thema EEG ist derzeit im Umbruch und es wird neue Richtlinien geben.

Ein Schwerpunkt des Abends war die Windenergie und deren neues Ausschreibungsverfahren ab dem Jahr 2017. In Schleswig–Holstein ist der Energieproduzent Wind von großer Relevanz und interessiert viele Bürger.

Die nachfolgende Diskussion war deshalb sehr belebt und es gab viele Wortmeldungen. Neben Studierenden waren zur Ringvorlesung eine goße Zahl von Einwohnern aus Flensburg und Umgebung im Auditorium, die sich sehr mit dem Thema Energiewende beschäftigen oder auch aktiv in diesem Bereich arbeiten.

Den vielen kritischen Fragen, die sie der Politik stellen konnten, antwortete Frau Dr. Nestle mit viel Verständnis, aber auch eigener Überzeugung den besten Weg für das Land zu finden.

Sie selbst aber deutete an, viele Sachen nicht in dem Maße für die Energiewende im Bund durchsetzen zu können, wie von ihr und den Bürgern gewollt. Es sei noch vieles zu ändern und zu tunum den Weg zu 100 Prozent erneuerbarer Energie zu ebnen.
Der Abend endete mit vielen beantworteten Fragen und lieferte einiges an neuem Gesprächsstoff.

Die Präsentation finden Sie unter folgendem Link.

OPTIMIERUNG VON WINDENERGIEANLAGEN

07.12.15 | Autor: WETI

Die letzte Ringvorlesung in diesem Semester am 14. Dezember 2015 wird sich mit der Forschung und Entwicklung an Windenergieanlagen beschäftigen.

Am kommenden Montag wird Prof. Dr. Uwe Ritschel, Professor für Windenergietechnik an der Universität Rostock, einen Vortrag über die simulationsgestützte Optimierung von Windrädern halten. Mit Hilfe der virtuellen Anlagen können Störfaktoren oder Verbesserungsmöglichkeiten genau analaysiert, Lösungsansätze gefunden und genau berechnet werden.

Prof. Dr. Uwe Ritschel wird in dieser Veranstaltung neben dem Thema der Optimierung auch auf das Projekt Windrad eingehen. Als Geschäftsführer der Windrad Engineering GmbH, das sich mit Beratungs- und Berechnungsdienstleistungen für Hersteller und Planungsgesellschaften im Bereich der Windenergieanlagen beschäftigt, wird den Zuhörern ein praxisnaher Einblick in dieses Thema zur Windkraft geboten.

Der Titel zur Veranstaltung lautet „Projekt Windrad und simulationsgestütze Optimierung von Windenergieanlagen“.

Gäste sind herzlich willkommen sich den Vortrag am 14. Dezember um 18:00 Uhr im HZ2 im Audimax auf dem Campus anzuhören.

Organisiert wird die Ringvorlesung jedes Semester vom Wind Energy Technology Institute (WETI) der Fachhochschule Flensburg. Nach der positiven Resonanz auf die Veranstaltungen im letzten Semester hoffen wir auch mit dem aktuellen Programm wieder das Interesse der Hochschulangehörigen getroffen zu haben. Die Vorlesungen finden immer montags von 18:00-19:30 in Raum HZ2 (Audimax), Campus Flensburg statt.

Zu den Veranstaltungen sind alle Hochschulangehörigen und Privatpersonen herzlich eingeladen.

VERTRAUEN GESTIFTET – WINDKRAFTFORSCHUNG WEITER GEFÖRDERT

01.12.15 | Kategorie: Pressestelle | Autor: Pressestelle

Ein Zeichen des Vertrauens: Das Wind Energy Technology Institute darf sich über weitere fünf Jahre Unterstützung durch zehn Stifterunternehmen freuen. Für die Verstetigung und Weiterentwicklung des anerkannten Instituts stellen die Stifter 100.000 Euro jährlich bis 2022 bereit.

Das Wind Energy Technology Institute (WETI) an der Fachhochschule Flensburg war bei seiner Gründung - und ist es bis heute: ein klares Signal zur Schwerpunktsetzung der Energiepolitik im Land Schleswig-Holstein. Und es ist Zeichen fruchtbarer Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. So blickt „Anstifter“ Prof. Dr. Hans-Jürgen Block, ehemals in Führungspositionen der damaligen Innovationsstiftung Schleswig-Holstein und späteren Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH), auf die Geschichte des Instituts. Das WETI gebe Impulse für die Wirtschaft, bilde qualifizierten Nachwuchs aus, der im Norden bleibt. „Dafür“, so Block, „ist die angewandte Forschung einer Fachhochschule notwendig.“ Zusammen mit Prof. Dr. Klaus Rave von der Investitionsbank Schleswig-Holstein brachte Block die Gründung des Instituts 2008 auf den Weg. 2010 nahm mit Prof. Dr. Torsten Faber der erste, 2012 mit Prof. Dr. Clemens Jauch der zweite Professor die Arbeit auf. Die Stellen sind mit jeweils 150.000 Euro jährlich auf fünf Jahre angelegt.

Seit seiner Gründung habe sich das WETI etabliert, sagte Volker Köhne, Sprecher des Stifterbeirates. Nun gehe es darum den erfolgreichen Weg fortzusetzen, Erschaffenes zu stabilisieren und auszubauen. Die Stifter wollen diese Entwicklung weiter unterstützen und haben einen neuen Stiftervertrag unterzeichnet: Ab 2017 werden etwa 100.000 Euro jährlich für weitere fünf Jahre an die Flensburger Förde fließen. 

Mit seinen mittlerweile zwei Professoren, fünf assoziierten Professoren, vier wissenschaftlichen Mitarbeitern, drei Doktoranden und vielen engagierten Studierenden mache ihn die Arbeit des – wie es kurz genannte wird - Wind-Instituts stolz, sagte Prof. Dr. Holger Watter, Präsident der Fachhochschule Flensburg. Im Namen dieses gesamten WETI-Teams bedankte sich am Ende Prof. Dr. Torsten Faber für die Unterstützung der Stifter, aber auch der Hochschule sowie der Landesregierung. 

Die Stifterunternehmen sind: 

Allgemeiner Verband der Wirtschaft Norddeutschlands e. V., Denker & Wulf AG, DNV GL, EasyWind GmbH, Gesellschaft für  Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH), HanseWerk AG, OffTEC Base Gmbh & Co. KG, Senvion SE, Siemens AG, WKN AG sowie die FH Flensburg.

INTEGRATION DER ERNEUERBAREN ENERGIEN – NOTWENDIGE POLITISCHE RAHMENBEDINGUNGEN

30.11.15 | Kategorie: Pressestelle | Autor: Pressestelle

Flensburg, 30.11.2015 – Mit dem aktuellen und politisch viel diskutierten Thema zur Verfolgung der Klimaziele des Landes Schleswig-Holsteins wird sich die nächste Ringvorlesung „Windenergie“ am 07. Dezember befassen.

Am nächsten Montag wird Staatssekretärin Frau Dr. Ingrid Nestle den Gastvortrag an der Fachhochschule halten. Sie wird aus Sicht des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein über die Zukunftspläne mit Regenerativen Energien im Bundesland berichten. Als Verantwortliche für die Energiewende im Ministerium und als direkte Mitarbeiterin von Minister Dr. Robert Habeck kann Frau Dr. Nestle den Zuhörern eine besondere Sicht auf das gesamte Themengebiet und die Möglichkeiten und Hindernisse geben. 

Der Titel zu dieser interessanten Veranstaltung lautet: „Integration der erneuerbaren Energien – notwendige politische Rahmenbedingungen“ und lässt einen vielfältigen und spannenden Abend vermuten. 

Gäste sind herzlich willkommen sich den Vortrag am 07. Dezember 2015 um 18:00 Uhr im HZ2 im Audimax auf dem Campus anzuhören. Organisiert wird die Ringvorlesung jedes Semester vom Wind Energy Technology Institute (WETI) der Fachhochschule Flensburg. Nach der positiven Resonanz auf die Veranstaltungen im letzten Semester hoffen wir auch mit dem aktuellen Programm wieder das Interesse der Hochschulangehörigen getroffen zu haben.

Die Vorlesungen finden immer montags von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr in Raum HZ2 (Audimax), Campus Flensburg statt. Zu den Veranstaltungen sind alle Hochschulangehörigen und Privatpersonen herzlich eingeladen.

STRUCTURAL-DESIGN PROCESS - EIN BERICHT ZUR RINGVORLESUNG AM 23. NOVEMBER 2015

24.11.15 | Autor: WETI

Am letzten Montag  wurde den Zuhörern der Ringvorlesung „Windenergie“  mal ein etwas anderer Blick auf Rotorblätter der Windkraftanlagen gewährt, denn der Technische Leiter der Entwicklung für das Rotorblatt-Design Dr. Andreas Gagel der Firma aerodyn Energiesysteme GmbH hielt den Gastvortrag.

Die versprochenen Einblicke in den Entwicklungsprozess und das Design von Rotorblättern wurde dem Auditorium am 23.11.2015 mit einem spannenden Vortrag gegeben.
In einer Stunde konnte Herr Gagel das Publikum mit der speziellen Sicht eines Ingenieurs für genau diese Bauteile einer Windkraftanlage viele Informationen vermitteln. 
Es wurden in dieser Zeit alle wichtigen Aspekte für die Entwicklung, wie Anströmverhalten, Aufbau des Körpers und besonders die Fehleranalyse für den späteren Betrieb angesprochen.
An zwei  Beispielen des Unternehmens konnten die Funktionsweisen und verschiedenen Eigenschaften der Blätter sehr gut dargestellt werden und der ein oder andere war nicht wenig fasziniert.
Das gesamte sehr komplexe Thema wurde von Herrn Gagel auf das wichtigste zusammen gefasst und lies doch einige Fragen offen.  Im Anschluss gab es deshalb noch eine längere Fragerunde, in den viele Antworten gegeben werden konnten.

Das Unternehmen aerodyn Energiesysteme aus Rendsburg hat es mit seiner Erfolgsstrategie, die dem Auditorium im Vortrag ein wenig näher gebracht wurde, geschafft weltweit bei etwa 10% aller Windkraftanlagen in der Entwicklung mitgewirkt zu haben.

Die Präsentation finden Sie unter folgendem Link.

DAS DESIGN DER ROTORBLÄTTER

18.11.15 | Kategorie: Pressestelle | Autor: Pressestelle

Mit einem spannenenden Thema folgt am Montag, 23. November 2015, der zweite Vortrag der Ringvorlesung „Windenergie“. Der englischsprachige Vortrag beschäftigt sich mit dem Rotorblatt-Design der Windräder.

Der Vortrag ist der einizige englischsprachige dieser Reihe und lockt mit einem anspruchsvollen, aber ebenso interessanten Thema. Der Titel „Insights into the structural-design process for rotor blades of wind energy converters” lässt einen internationalen Referenten vermuten. Dr. Andreas Gagel jedoch ist von der deutschen Firma „aerodyn Energiesysteme GmbH“ aus Rendsburg und wird den Zuhörern etwas über das Rotorblatt-Design der Windräder erzählen.

Seit vielen Jahren entwickelt das Unternehmen, auch auf internationaler Ebene, erfolgreich Windnergieanlagen und wirkt heute bei vielen Herstellern in der Auslegung der Anlagen und deren Einzelkomponenten mit. Als Leiter der Entwicklung im Unternehmen wird Dr. Andreas Gagel den Gästen Einblicke in den komplexen Prozess der Rotorblattauslegung und deren Design geben.

Gäste sind herzlich willkommen sich den Vortrag am 23. November um 18:00 Uhr im HZ2 im Audimax auf dem Campus anzuhören.

Organisiert wird die Ringvorlesung jedes Semester vom Wind Energy Technology Institute (WETI) der Fachhochschule Flensburg. Nach der positiven Resonanz auf die Veranstaltungen im vergangenen Semester hoffen die Veranstalter, auch mit dem aktuellen Programm wieder das Interesse der Hochschulangehörigen getroffen zu haben. Die Vorlesungen finden immer montags von 18:00 - 19:30 Uhr in Raum HZ2 (Audimax), Campus Flensburg statt. 

Zu den Veranstaltungen sind alle Hochschulangehörigen und Privatpersonen herzlich eingeladen.

AUDI E-GAS PROJEKT - EIN BERICHT ZUR RINGVORLESUNG AM 02. NOVEMBER 2015

03.11.15 | Autor: WETI

Zur ersten Ringvorlesung in diesem  Semester am 02.11.15 faszinierte Elias Hammer, Projektmanager der Audi  AG, das Auditorium mit den Plänen des Automobilherstellers zur Mobilität der Zukunft.

Das Unternehmen betreibt derzeit die größte Power to Gas-Anlage in Deutschland zur Herstellung von Wasserstoff. Mit dem dann daraus hergestellten synthetischen Methan, auch e-gas genannt, versorgt Audi schon heutzutage einige Fahrzeuge einer eigenen Baureihe.

Nicht nur, dass mit „Power to Gas“ das Problem des Energiespeichers für Erneuerbare Energien gelöst werden kann, mit Hilfe dieses Verfahrens kann außerdem ein moderner und CO2-neutraler Treibstoff hergestellt werden.

Elias Hammer stellte ein Projekt des Unternehmens vor, dass seine Kunden mit e-gas versorgt, welches aus hundertprozent Erneuerbaren Energien hergestellt wird. An über 600 Tankstellen in Deutschland ist das e-gas der Anlage der Audi AG schon zu bekommen. Eine zentrale Rolle spielen in der gesamten Planung die Nutzung regenerativer Energiequellen, inbesondere des Windes und der Weg zu einer umweltfreundlichen, nachhaltigen und CO2-neutralen Mobilität. Bei diesem aktuellen Thema gab es im Anschluss eine sehr angeregte Diskussion.

Alle, die nicht an der Ringvorlesung teilnehmen konnten oder sich gerne noch weiter informieren möchten, finden die Präsentation unter diesem Link.

E-GAS - KRAFTSTOFF DER ZUKUNFT?

26.10.15 | Kategorie: Pressestelle | Autor: Pressestelle

Wie sieht die Herstellung des Kraftstoffs unserer Autos von Morgen aus? Wie können wir diesen CO2-neutral gestalten? Die Ringvorlesung „Windenergie“ startet am 02. November 2015, mit ihrem abwechslungsreichen Programm.

Wie sieht die Herstellung des Kraftstoffs unserer Autos von Morgen aus? Wie können wir diesen CO2-neutral gestalten? Mit diesem interessanten Thema startet die Ringvorlesung am kommenden Montag. Elias Hammer von der Abteilung „Renewable Fuels“ der Audi AG wird über die Entwicklung und zukünftige Nutzung des Kraftstoffes „e-Gas“ bei einem der größten deutschen Automobilhersteller berichten. 

Was neben der fortschrittlichen Technologie „Power to Gas“ Audi auf dem Weg zu CO2-neutraler Mobilität verhilft, erfahren die TeilnehmerInnen am Montag, 02.11.2015.

Organisiert wird die Ringvorlesung jedes Semester vom Wind Energy Technology Institute (WETI) der Fachhochschule Flensburg. Nach der positiven Resonanz auf die Veranstaltungen im letzten Semester hoffen die Organisatoren, auch mit dem aktuellen Programm wieder das Interesse der Hochschulangehörigen getroffen zu haben. Die Vorlesungen finden immer montags von 18:00-19:30 Uhr im Raum HZ2 (Audimax), Campus Flensburg, statt. 

Zu den Veranstaltungen sind alle Hochschulangehörigen und Privatpersonen herzlich eingeladen.

Hattrick: WETI-Team gewinnt internationalen Windenergie-Wettbewerb

06.07.2015 | FH Flensburg

Bereits zum dritten Mal trafen sich vergangene Woche im niederländischen Delft Studenten-Teams um ihre selbstentwickelten Kleinwindkraftanlagen im Windtunnel zu testen und miteinander zu messen. Darunter Mannschaften der Universität Sheffield (UK), der Hochschule Bremerhaven (DE), der NHL Leeuwarden (NL) und der DTU (DK). Zum dritten Mal dabei war auch ein Team vom Institut für Windenergietechnik (WETI) der Fachhochschule Flensburg.

Vorangegangen waren monatelange Auslegungsarbeit sowie die Fertigung der Turbinen. Beides wurde zusammen mit den Messergebnissen und einer Abschlusspräsentation von einem Experten-Gremium aus Forschung und Industrie bewertet. Der Kleinwindkraft-Spezialist Zachary Parker (NREL) wurde dafür extra aus Amerika zugeschaltet.

Den Kern des interdisziplinären Flensburger Teams bildeten Studierende des internationalen Master-Programms Wind Engineering. Bei den vielfältigen Aufgaben, von der aerodynamischen, strukturellen und elektrotechnischen Auslegung über die Programmierung der Steuerung bis zur Fertigung der Komponenten konnten die Studenten von der tatkräftigen Unterstützung aus anderen Studiengängen sowie den Werkstätten und Labors der Hochschule profitieren.

Die Rahmenbedingungen des Wettbewerbs gaben einen Rotordurchmesser von 1,6 Meter und eine Windgeschwindigkeitsverteilung mit einem Durchschnittswert von nur vier Meter pro Sekunde vor. Darauf basierend entwickelten die Flensburger eine Windenergieanlage, die für eine maximale Jahresenergieproduktion optimiert wurde. Wie die Vorjahres-Turbine Holi300 hat auch die Step 1.6 vier Rotorblätter. Neu sind allerdings das aktive Blattverstellsystem und das Fertigungsverfahren der Blätter. Durch eine Vereinfachung der Blattgeometrie konnte die Rotorblattform mit einem heißen Draht direkt aus einem Schaumstoffblock geschnitten werden um anschließend mit Glasfasermatten überzogen zu werden. Dieses Verfahren, das ohne die aufwendige Herstellung von Negativformen auskommt, führte zu einer deutlichen Reduzierung der Fertigungskosten. Durch die geschickte Wahl der geometrischen Parameter wurde gleichzeitig ein hoher Wirkungsgrad ermöglicht. Erste Versuche im Teststand der Fachhochschule Kiel bestätigten die Funktionstauglichkeit der Turbine. Im Delfter Windtunnel konnte eine hohe Effizienz der Windenergieanlage sowie eine elektrische Leistung von 500 Watt ermittelt werden. Trotz der starken Konkurrenz mit ebenfalls hochentwickelten Turbinen und interessanten Design-Ansätzen reichte dies am Ende erneut für den ersten Platz. Der Jury-Vorsitzende, Jos Beurskens, lobte die Flensburger für ihren ganzheitlichen Entwicklungsansatz, die innovative Herstellung und die Bestleistung im Windkanal.

Windenergieanlagen der Zukunft – Christian Bak stellt die DTU 10MW-Turbine vor

Flensburg, 27.05.15

Schon heute stellt die Windkraft eine der günstigsten Technologien zur Erzeugung erneuerbarer Energie dar. Die technische Entwicklung ist deswegen jedoch nicht am Ende. Im Gegenteil: Forscher und Anlagenentwickler arbeiten an der nächsten Generation größerer Windenergieanlagen um die Stromkosten durch Skaleneffekte weiter zu senken.

Im dänischen Risø entwickeln Wissenschaftler der Technical University of Denmark (DTU) eine 10MW-Referenzanlage mit einem Rotordurchmesser von 178m. Über die besonderen Herausforderungen beim Entwurf der Windenergieanlagen von morgen berichtet der Leiter des Projekts, Christian Bak, im Rahmen der Ringvorlesung „Windenergie“ auf dem Flensburger Campus. Der Vortrag findet am kommenden Dienstag, den 02.06.2015, um 18:00 Uhr im HZ2 (Audimax) statt. Sprache des Vortrags ist Englisch. Jeder, der Interesse an der Veranstaltung hat, ob Hochschulangehöriger oder Privatperson, ist herzlich zu diesem Vortrag eingeladen. 

Wind Turbine of the Future – Christian Bak introduces DTU’s 10MW Turbine Concept

Flensburg, 27.05.15

Wind energy has already established itself as one of the most scalable and cost-efficient technologies for renewable energy generation. Despite this, the potential for technical innovation is far from exhausted. Researchers and turbine manufacturers continue to develop the next generation of larger wind turbines in pursuit of even greater economies of scale.

Scientists at the Risø institute at the Technical University of Denmark (DTU) are leading this effort.  They are currently designing a 10MW reference turbine with an astoundingly large rotor diameter of 178m. The head of the project, Christian Bak, will present the turbine design in Flensburg as part of WETI’s lecture series on wind energy. The presentation will be on Tuesday, the second of June 2015, at 18:00h in room HZ2. The language will be English, and everyone with interest is warmly invited to attend the lecture.

„Energiemarkt im Wandel“ – Die Direktvermarktung und der Regelenergiemarkt gewinnen immer mehr an Bedeutung

Flensburg 13.05.15

Torge Wendt, Geschäftsführer von Nordgröön Energie wird am kommenden Dienstag im Rahmen der Ringvorlesung „Windenergie“ einen Vortrag an der Fachhochschule Flensburg halten. 

Nicht nur die großen Energieversorger müssen sich an den veränderten Energiemarkt und die Energiewende anpassen. Mit fallenden EEG-Einspeisevergütungen müssen auch die Betreiber regenerativer Kraftwerke sich nach alternativen Vermarktungskonzepten umschauen. Die Direktvermarktung und die Teilnahme am Regelenergiemarkt bieten hier neue Möglichkeiten.

Wie am besten man demnach die schwankende Einspeisung von Windenergie im Energiemarkt unterbringt, das erfahren wir am kommenden Dienstag um 18:00 im HZ2 des Audimax, Campus Flensburg, von Torge Wendt.

Jeder der Interesse an der Veranstaltung hat, ob Hochschulangehöriger oder Privatperson, ist herzlich eingeladen sich den Vortrag anzuhören. 

Wie wird eigentlich das Fachpersonal für die Arbeit in Offshore-Windparks ausgebildet?

Antworten auf diese Frage wird Matthias Volmari im Rahmen der Ringvorlesung „Windenergie“ an der FH-Flensburg geben.

Flensburg, 28.04.2015
Zum zweiten Mal im Sommersemester 2015 lädt das Wind Energy Technology Institute (WETI) zur Ringvorlesung „Windenergie“ an der Fachhochschule Flensburg ein. Als Referent konnte Matthias Volmari, kaufmännischer Geschäftsführer der OffTEC Base GmbH & Co. KG, gewonnen werden.

In den letzten Jahren hat die Bedeutung der Offshore-Windenergie immer weiter zugenommen. Für die erfolgreiche Nutzung von Windenergie auf hoher See ist neben einer verlässlichen Technik auch qualifiziertes Personal ein entscheidender Faktor. In Enge-Sande besitzt OffTEC ein vollausgestattetes Trainingszentrum, in dem Fachkräfte unter anderem in einem Indoor-Wellenwasserbecken oder an diversen Windkraftanlagen auf Ihre Arbeit in Offshore-Windparks vorbereitet werden.

Mehr zur Ausbildung von Offshore-Arbeitern und dem Trainingszentrum an der Westküste Schleswig-Holsteins wird Matthias Volmari am kommenden Dienstag um 18:00 Uhr im Audimax (HZ2), Campus Flensburg, in seinem Vortrag „ OffTEC – Ausbildung für das Arbeiten im Offshore-Windpark“ berichten.

Zu der Veranstaltung sind alle Hochschulangehörigen und Privatpersonen herzlich eingeladen.

EIN BLICK IN DIE ZUKUNFT DER WINDKRAFT

14.04.15 | Kategorie: Pressestelle | Autor: Pressestelle

Die Ringvorlesung „Windenergie“ am Institut für Windenergietechnik an der Fachhochschule Flensburg startet am Dienstag, 21. April 2015, in die nächste Runde. Zum Auftakt liefert Prof. Dr. Klaus Rave den globalen Rund-um-Blick.

Wie sind die globalen Perspektiven der Windindustrie? Wie kann man sich das Arbeiten im Offshore-Windpark vorstellen? Und wie sieht die Windkraftanlage von Morgen aus? Zu diesen Fragen werden Experten der Windindustrie im Rahmen der Ringvorlesung Windenergie im Sommersemester 2015 Stellung nehmen.

Den Auftakt bildet der Vortrag von Prof. Dr. Klaus Rave am Dienstag, 21. April 2015, 18 bis 19:30 Uhr. Der Honorarprofessor an der FH Flensburg und Vorsitzende des Global Wind Energy Council, dem globalen Dachverband der Windenergie, wird sich mit den globalen Perspektiven der Windindustrie beschäftigen und versuchen, die Erfolgsfaktoren zu analysieren. 

Organisiert wird die Ringvorlesung vom Wind Energy Technology Institute (WETI) der Fachhochschule Flensburg. Nach der positiven Resonanz auf die Veranstaltungen im vergangenen Semester hofft das Organisationsteam, auch mit dem aktuellen Programm wieder das Interesse der Hochschulangehörigen getroffen zu haben. Die Vorlesungen finden alle zwei Wochen, dienstags von 18 bis 19:30  Uhr, in Raum HZ2 (Audimax) auf dem Campus Flensburg statt. 

Zu den Veranstaltungen sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Bauwerke für Windenergieanlagen an Land und auf See

Kiel, 12.02.2015

Rund 80 Gäste machten sich am 03.02. nachmittags auf den Weg in das Wissenschaftszentrum Kiel zum ersten Kieler Branchenfokus: Windindustrie in diesem Jahr. Im Fokus der Veranstaltung standen die » Bauwerke für Windenergieanlagen an Land und auf See« Die Interessierten kamen aus ganz Norddeutschland aus der Windbranche, der maritimem Wirtschaft und den Hochschulen. Drei Referenten erzählten aus der Praxis und berichteten über Ihre Erfahrungen.

Den Einstieg übernahm Prof. Torsten Faber, Leiter des Instituts für Windenergietechnik an der Fachhochschule Flensburg, mit einem kurzen Film über die Pendelbewegungen von Windenergieanlagen (WEA) und einem Überblick über die Kostenanteile der einzelnen Bauwerke. Er erklärte, dass die Türme mit ca. 26 % an den Gesamtkosten einer WEA veranschlagt werden. Als ein Beispiel aus der Praxis stellte Faber ein Forschungsprojekt zur Prototypentwicklung eines abgespannten Turmes für große WEA vor.

Detlef Bengs, Mitglied der Geschäftsführung und federführender Ingenieur der Butzkies Windprojekt GmbH & Co. KG knüpfte nahtlos an die Ausführungen seines Vorredners an und berichtete aus Sicht seines Unternehmens über den Innovationsprozess zur Entwicklung eines wartungsfreien Gittermastturmes. Das Unternehmen hat die Produktentwicklung soweit vorangetrieben, dass bereits Prototypen dieser Turmart sowohl als Drei- und Vierstieler errichtet sind.

Zum Abschluss brachte Herr Olaf Beeg, Package Manager Civil Engineering der Vattenfall Europe Windkraft GmbH seine umfangreichen Erfahrungen zu den Entwicklungen bei den Offshore-Gründungen ein und verdeutlichte die Herausforderungen der Offshore-Windenergie am Beispiel von DanTysk. Olaf Beeg konnte durch den Vergleich zwischen den geplanten und den realisierten Arbeitsschritten im Rahmen der Installation verdeutlichen, dass auch bei den Arbeiten auf der offenen See die Standardisierung weiter zunimmt.

Die nächste Veranstaltung findet am 07. Juli 2015 statt. Dann dreht sich alles um „Interkonnektoren: internationale Stromverbindungen“.

Die Veranstaltungsreihe „Kieler Branchenfokus: Windindustrie“ ist eine Initiative der KiWi GmbH, unterstützt von ihren Kooperationspartnern Maritimes Cluster Norddeutschland und windcomm Schleswig-Holstein. Die Reihe greift für die regionale Wirtschaft innovative und wachstumsstarke Themen auf und zeigt, dass die Kiel Region bereits heute ein Standort dieser Zukunftsbranche ist. Es werden Perspektiven zur Zusammenarbeit und Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit bundesweiten Akteuren der Windenergie geboten. 

Alle weiteren Informationen sowie die Präsentationen der Referenten finden Sie hier.

SCHULKINDER LÖCHERN PROFESSOR MIT FRAGEN
Fotos: Gatermann

12.01.15 | Kategorie: Pressestelle | Autor: Pressestelle

Was macht ein Professor? Kann man mit 30 Jahren noch studieren? Und wie lange dauert ein Studium? Fragen über Fragen, mit denen die Kinder der 4b der Grundschule Engelsby Prof. Dr. Torsten Faber löcherten. Doch es ging auch um Windenergie.

Denn damit beschäftigen sich die Kleinen derzeit im Unterricht. An der FH erhielten sie nun erste praktische Einblicke. Und auch für den Professor am Institut für Windenergieforschung an der FH war es spannend: „Die Kinder bewegen ganz andere Dinge als uns Erwachsene!“

Und so erfahren die Schülerinnen und Schüler in einer Vorlesung und beim Besuch der FH-eigenen Windkraftanlage auf dem Campus, wie Windräder funktionieren. „Wir absolvieren gerade ein dreiwöchiges Strom-Energie-Projekt. Ziel ist es, zu lernen, was Strom ist, wie Strom erzeugt wird“, erklärt 4b-Klassenlehrerin Friederike Ufholz.

Die Kinder beschäftigen sich mit Fragen, wie: Wozu benötigt man im Alltag Strom? Welche Kraftwerke erzeugen Strom? Worin bestehen Gefahren für Natur und Umwelt? Worin bestehen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Kraftwerke? An der FH ist man erfreut über das Interesse der Schüler. „Es ist eine tolle Möglichkeit, die jungen Menschen an das Thema Energie heranzuführen. Und sie lernen auch eine Hochschule mal kennen“, sagt Dr. Heike Bille, Technologiebeauftragte im FH-Präsidium. 

Rotorblatt-Vortrag ein voller Erfolg

6. Januar 2015 | Flensburg

In seinem Gastvortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Windenergie“ berichtete Mark Hancock über Rotorblätter aus Holz. Dabei ging Mark Hancock nicht nur auf die historische Entwicklung von Holzrotorblättern ein, sondern erläuterte auch die speziellen mechanischen Eigenschaften des Materials, die den Einsatz von Holz auch in modernen Rotorblättern ermöglichen. Der lebhafte Vortrag stieß auf reges Interesse im gutbesuchten Audimax. Die Präsentation kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: MarkHancock-WoodenBlades

Auch im Hinblick auf das Forschungsprojekt „Holzrotorblatt“ war der Besuch von Mark Hancock Motivation für alle Beteiligten und ein gelungenes Beispiel für den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.